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FORMEL

Foerderbezogene Diagnostik in Mathematik inklusive Lesen

Entwicklung, Erprobung, Evaluation und Dissemination eines kombinierten Diagnostikinstruments zur Förderung von Mathematik- und Lesekompetenz in inklusiven Schulen am Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe I

Das Projekt FORMEL wird im Rahmen der BMBF-Initiative „Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung“ durchgeführt. Es handelt sich um ein Verbundprojekt der WWU Münster (Prof. Dr. Marcus Nührenbörger, GIMB) und der TU Dortmund (Prof. Dr. Stephan Hußmann, IEEM, und Dr. Anke Hußmann, UFO).

In FORMEL beforschen wir interdisziplinär den Zusammenhang von mathematischer Teilhabe und Lesefähigkeit von Schüler*innen im inklusiven (Mathematik-)Unterricht. Ziel ist die evidenzbasierte Entwicklung einer förderbezogenen Diagnostik für den Übergang von Jahrgang 4 zu Jahrgang 5. Sie wird dazu dienen, die Kernkompetenzen Lesen und Mathematik schüler*innenorientiert, d.h. hier förderbezogen, diagnostizieren zu können, um die Förderung fachlicher Teilhabe zu ermöglichen.

 

Leitende Fragen sind u.a., wie sich sprachliche und mathematische Kompetenzen im mathematischen Lernprozess beeinflussen, wie sich ein förderbezogenes Diagnostikkonzept inkl. adaptiver Fördermöglichkeiten gestalten lässt, wie Lernprozesse der Schüler*innen verlaufen und welche Verstehensschwierigkeiten auftreten, und natürlich auch, wie Lehrer*innen die zu entwickelnde förderbezogene Diagnostik bestmöglich in ihrem Unterricht einsetzen können. Wir nutzen dementsprechend fachdidaktische, sonderpädagogische und pädagogisch-psychologische Perspektiven im Dialog mit Akteuren aus Praxis und Wissenschaft, um mathematische Kompetenzen und Lesefähigkeiten in ihren Einzelaspekten und in ihrem Zusammenspiel bearbeiten zu können.

Die förderbezogene Diagnostik, die am Ende als FORMEL-Konzept frei verfügbar sein soll, wird also mathematische Förderung (Fokus auf kontextgestützte Aufgaben zum Operationsverständnis) mit Hilfestellungen aus der Leseforschung verknüpfen und gezielt individuelle Lese- und Mathematikkompetenzen der Schüler*innen berücksichtigen. Das FORMEL-Konzept wird ergänzt durch eine Handreichung, konkrete Ankerbeispiele und gezielte Förderempfehlungen.

Die Erkenntnisziele von FORMEL betreffen die differenzielle Evaluation der Kompetenzen Lesen und Mathematik. Hierzu werden die Bedingungen und Wirkungen der fachlichen Teilhabe hinsichtlich der mathematischen Kompetenzen und Lesefähigkeiten im Kontext des Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden Schule untersucht. 

Projektlaufzeit 01.09.2021 - 30.10.2024

Logo BMBF © BMBF

Publikationen

Support-Related Diagnostics in Mathematics Including Reading - FORMULA gemeinsam mit L. Kortüm, A. Meininghaus, M. Mentrop, S. Hußmann & M. Nührenbörger. Poster präsentiert beim Twelfth Congress of the European Society for Research in Mathematics Education (CERME), Bozen, Februar, 2022.
 

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.