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MATILDA

Mathe inklusiv lehren lernen

Matilda – Mathematik inklusiv lehren lernen“ ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte für inklusive Bildung. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Susanne Prediger (Professorin für Grundlagen der Mathematikdidaktik am Institut für Erforschung und Entwicklung des Mathematikunterrichts) und Prof. Dr. Jan Kuhl (Professor für Unterrichts­entwicklungs­forschung mit dem Schwerpunkt Inklusion). Das interdisziplinäre, mathematikdidaktisch-sonderpädagogische Professionalisierungs- und Forschungsvorhaben adressiert Förder- und Regellehrkräfte der Sekundarstufe I in multiprofessionellen Tandems. Die projektübergreifende Verzahnung von fachdidaktischen und sonderpädagogischen Elementen findet Berücksichtigung in einem viermonatigen Professionalisierungsvorhaben, welches unter Einbezug einschlägiger Gestaltungsprinzipien für Lehrkraftfortbildungen entwickelt wurde. Hierfür wurde eine Unterrichtsreihe zum Thema Prozente für inklusives mathematisches Lernen im 7. Schuljahr konzipiert. Regel- und Förderlehrkräfte sollen die exemplarische inklusive Unterrichtseinheit zur Prozentrechnung erproben und systematisch reflektieren. Ziel des Forschungsprojekts Matilda soll es sein, Einblicke in Professionalisierungs- und Unterrichtsprozesse über die Entwicklung und Erprobung dieses evidenzbasierten Qualifizierungskonzeptes zu erhalten und diese mit Hilfe eines Mixed-Methods-Designs zu evaluieren. Die übergeordnete Fragestellung des Projekts zielt darauf ab, Effekte dieser spezifischen Fortbildung auf Ebene der Lehrkräfte sowie auf Ebene der Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Prozess- und Wirksamkeitsanalysen zu überprüfen. Somit stehen insbesondere vier Forschungsfragen auf Lehrenden- und auf Lernendenebene im Zentrum des Forschungsinteresses:

  • Welche Wirksamkeiten zeigen die material- und fortbildungs­basierten Qualifizierungskonzepte für die Wissens- und Haltungsänderungen bei Regel- und Förderlehrkräften?
  • Welche individuellen Professiona­lisie­rungs­­­prozesse lassen sich bei den Lehrkräften rekonstruieren?
  • Welche Wirksamkeiten zeigen die material- und fort­bil­dungs­basierten Qualifizierungskonzepte für die Mathe­matikleistungen der Lernenden aller Fähigkeitsprofile?
  • Welche Lernprozesse können die qualifi­zierten Lehrkräfte bei den Lernenden mit und ohne sonder­­pädagogischen Förderbedarfen initiieren?
  • Wie gelingt dabei individuelles und gemeinsames Lernen?

 

 

 

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.